Alles, was Sie über Photovoltaik in der Schweiz wissen müssen
Eine typische Solaranlage für ein Einfamilienhaus kostet in der Schweiz zwischen CHF 15'000 und CHF 30'000, abhängig von Grösse und Qualität der Komponenten.
In der Schweiz amortisiert sich eine Photovoltaik-Anlage typischerweise innerhalb von 8 bis 12 Jahren, danach produzieren Sie praktisch kostenlosen Strom.
Der Bund gewährt Einmalvergütungen (EIV) für PV-Anlagen. Zusätzlich bieten viele Kantone und Gemeinden eigene Förderprogramme an.
In der Schweiz produziert eine optimal ausgerichtete Solaranlage etwa 900 bis 1'100 kWh pro installiertem kWp und Jahr.
In den meisten Schweizer Kantonen sind Solaranlagen auf Dächern meldepflichtig, aber bewilligungsfrei, sofern sie bündig montiert sind.
Moderne Solaranlagen haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Die meisten Hersteller geben eine Leistungsgarantie von 25 Jahren.
Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um, während Solarthermie die Wärme der Sonne nutzt, um Wasser zu erwärmen.
Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch von ca. 30% auf bis zu 70% steigern. Die Wirtschaftlichkeit hängt von den Strompreisen und Speicherkosten ab.
Ideal ist eine Südausrichtung mit einer Dachneigung von 30 bis 35 Grad. Aber auch Ost-West-Ausrichtungen können wirtschaftlich sein.
Überschüssiger Solarstrom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Der Netzbetreiber vergütet diesen Strom mit einem Rückliefertarif.
Die jährlichen Wartungskosten betragen etwa 1% der Investitionskosten, also ca. CHF 150 bis CHF 300 pro Jahr.
Ja, mit einer Solaranlage und einer Wallbox können Sie Ihr Elektroauto günstig mit eigenem Solarstrom laden.
Standard-PV-Anlagen schalten sich bei Stromausfall ab (Inselbildungsschutz). Mit einem Batteriespeicher und Notstromfunktion können Sie weiter Strom nutzen.
Für ein durchschnittliches Schweizer Einfamilienhaus empfiehlt sich eine Anlage mit 8 bis 15 kWp, was einer Fläche von ca. 45 bis 85 m² entspricht.
Ja, auch im Winter produzieren Solaranlagen Strom, allerdings weniger als im Sommer. In der Schweiz fallen etwa 25-30% der Jahresproduktion auf die Wintermonate.
Eine ZEV ermöglicht es mehreren Parteien in einem Gebäude, den Solarstrom gemeinsam zu nutzen und abzurechnen.
Bewährte Hersteller sind unter anderem SunPower, Meyer Burger (Schweizer Hersteller), LG, Jinko Solar und Canadian Solar.
Eine Solaranlage kann den Wert Ihrer Immobilie um 3 bis 5 Prozent steigern, da sie die Energiekosten senkt und die Nachhaltigkeit erhöht.
Der Wechselrichter wandelt den von den Solarpanels erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der im Haushalt genutzt werden kann.
Ja, in der Schweiz können die Kosten für eine Solaranlage als wertvermehrende Investition steuerlich geltend gemacht werden, meist verteilt über mehrere Jahre.
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